„Abwicklung“ abgeschlossen

Perschlingtal-Tullnerfeld. – Mit der Spendenübergabe an das Landespflegeheim Tulln haben am Freitag, 7. Juli 2017, Franz Draxler, Walter Högl und Peter Nussbaumer die Abwicklung der im März aufgelösten Bürgerinitiative Perschlingtal-Tullnerfeld abgeschlossen.

Vereinsziele erreicht – Bürgerinitiative aufgelöst

logo_lachtErfolgreiche Arbeit beendet – Mitglieder einstimmig für Auflösung

Perschlingtal/Tullnerfeld. – Anlässlich der Generalversammlung am 2. März im Gasthaus Schreiblehner in Atzelsdorf stimmten die anwesenden Vereinsmitglieder einstimmig für die Auflösung der Bürgerinitiative.

Obmann Peter Nussbaumer erinnerte am Beginn der Versammlung an verstorbene Vorstandsmitglieder: Maria Eigner, Christian Hössinger, Heinz Hromatka, Hermann Kroner, Luise Mann und Hans Schmatz hatten von 1992 an die gemeinsamen Ziele als Gründungsmitglieder tatkräftig unterstützt. Vor der Abstimmung erklärte Nussbaumer den Vorgang und die Folgen einer Vereinsauflösung, bekräftigte aber, dass der Webauftritt (https://binipt.wordpress.com) weiterbesteht, auch weiterhin aktualisiert wird und zugänglich bleibt. Der Antrag des Vereinsvorstandes auf Auflösung des Vereins wurde einstimmig angenommen. Mit der Abwicklung des Vereins wurden Franz Draxler (Archiv), Walter Högl (Kassier) und Peter Nussbaumer (Obmann) betraut: Entsprechend den Statuten wird das Vereinsvermögen je zur Hälfte dem Verein „Rettet das Kind“ in Judenau und dem Landespflegeheim „Rosenheim“ in Tulln zu Gute kommen, die Übergabe soll in den nächsten Monaten stattfinden. In einer Fotopräsentation „25 Jahre Bürgerinitiative“ präsentierte Nussbaumer herausragende Aktivitäten und Stationen der Vereinsarbeit sowie Kontakte mit wichtigen Politikern (Bundespräsident, verschiedene Minister, Landeshauptmann, Klubobleute der politischen Parteien, Wahlkandidaten, Bürgermeister usw.). Im Punkt Allfälliges sorgten Vizebgm. Franz Erber (Perschling, in Vertretung von Bgm. Reinhard Breitner), Bgm. Anton Priesching (Würmla) und Bgm. Alois Vogl (Kapelln) für eine Überraschung: Sie bedankten sich im Namen der drei Gemeinden für die Tätigkeit der Bürgerinitiative und überreichten Obmann Peter Nussbaumer als sichtbares Dankeschön eine Glasskulptur.

Generalversammlung

Die Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Perschlingtal-Tullnerfeld findet

am Donnerstag, 2. März 2017,

ab 19.00 Uhr

im Gh. Schreiblehner in Atzelsdorf statt.

Tagesordnung:

1. Bericht des Obmanns
2. Bericht des Kassiers
3. Bericht der Kassaprüfer
4. Entlastung des Kassiers
5. Antrag auf Auflösung des Vereines
6. Rückschau „25 Jahre Bürgerinitiative“
7. Allfälliges

Einladung zur Generalversammlung

N

Donnerstag, 2. März 2017, 19.00 Uhr, Gh. Schreiblehner in Atzelsdorf

Vor 25 Jahren wurde der Verein „Bürgerinitiative Perschlingtal-Tullnerfeld“ gegründet. Nach 25 Jahren Vereinstätigkeit als  überparteiliche Initiative zur Erhaltung der Lebensqualitität, stellt sich nunmehr die Frage nach der Vereinsauflösung. Dazu lädt der Vorstand der Bürgerinitiative zur ordentlichen Generalversammlung am Donnerstag, 2. März 2017, ab 19.00 Uhr ins Gasthaus Schreiblehner, Atzelsdorf. Auf der Tagesordnung steht nach den statutenmäßigen Berichten des Obmanns, des Kassiers und der Kassaprüfer vor allem ein Antrag zur Beschlussfassung an, demgemäß über die Auflösung des Vereines abgestimmt werden soll. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmung wird eine Rückschau über 25 Jahre Vereinsgeschehen die Versammlung beenden, zu der alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sind, die durch einmalige Zahlung einer Spende an die Bürgerinitiative Mitglieder geworden sind.

Einladung, NÖN

Beweissicherung und Gesamtkosten

Messprotokolle und Prüfung durch den Rechnungshof gefordert

In verhältnismäßig kleiner Runde fand am Freitag, 11. März 2016, die Jahreshauptversammlung der Bürgerinitiative Perschlingtal-Tullnerfeld im Gasthaus Wurlitzer statt. Beherrschende Themen waren die Beweissicherung und die Gesamtkosten der Neubaustrecke Wien – St. Pölten. Die Daten über die Kontrollmessungen hinsichtlich Erschütterung und Bahnlärm während der Betriebsphase wurden der Bürgerinitiative zur Verfügung gestellt, für weitere Bereiche der im Umweltverträglichkeitsgutachten festgelegten Kontrollkriterien wird die Bürgerinitiative entsprechende Messergebnisse anfordern. Bei den Lärmkontrollmessungen (April 2015) konnte nachvollzogen werden, dass die verordneten Grenzwerte eingehalten werden; die noch ausstehenden Messprotokolle plant die Bürgerinitiative ebenfalls durchzuarbeiten. Darüber hinaus stellte sich die Frage, ob das fertiggestellte Projekt der Neubaustrecke Wien-St.Pölten jemals einer Prüfung durch den Rechnungshof unterzogen werden soll, die Bürgerinitiative wird dies jedenfalls anregen.